Alle Jahre wieder
August 11, 2008
Das neue Vorlesungsverzeichnis für das kommende Semester ist online und mit ihm die Möglichkeit, für alle eifrigen Studenten und Studentinnen der Literaturwissenschaften, schon mal ein wenig zu stöbern.
Was wird im Allgemeinen angeboten, was kommt speziell für mich in Frage?
Da sich für das WS2008/2009 erst einmal so ziemlich alle Professoren[innen] aus der Lehre zurückgezogen haben, werden auch einige Seminare von Dozenten[innen] angeboten, die neu an das Institut gekommen sind.
Die quälende Lust bei der Kurswahl ist jedes Semester die gleiche, und fällt auch dieses Mal nicht geringer aus:
Nehme ich nun den Kurs mit der so unglaublich spannend klingenden Kurzbeschreibung über den Baron und seinen höllischen Ritt auf der Kanonenkugel, in dem wir zu jeder Woche drei Bücher auf französisch lesen, das Seminar bei meinem Lieblingsdozenten, da darf ich auch immer Portfolio machen oder den Aussenseiterkurs über die Verarbeitung der Essgewohnheiten eines längst ausgestorbenen Volksstammes in der simbabwischen Literatur – der ist bestimmt nicht so überfüllt.
Im Ernst, so oder so ähnlich stellen sich die Probleme bei der Wahl der Seminare dar. Gibt es nun aber nicht eine Möglichkeit sich, ähnlich wie besagter Kanonenkugelreiter, selbst am Schopfe aus dem Sumpf zu ziehen? Aber sicher!
Ganz grob kann man zwischen Seminaren unterscheiden, in denen überwiegend wissenschaftliche Literatur gelesen und besprochen wird und Seminaren die sich vor allem mit der Arbeit an belletristischen Texten, also Erzählungen oder Romanen (manchmal, können aber auch Romanauszüge sein) beschäftigen. Dabei muss man für sich selbst entscheiden, ob man eher an der reinen Theorie oder stärker an ihrer Anwendung interessiert ist. Es versteht sich dabei von selbst, dass auch die Dozenten darum bemüht sind, beides in ihre Seminare zu integrieren.
Entry Filed under: Studium. Schlagworte: Entscheidung, Vorlesungsverzeichnis, vvz.
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